ich lasse mir gerne etwas durch den kopf gehen. lasse meinen gedanken freien lauf. lasse sie schweifen.
das geht am besten beim gehen. ich fahre öfters mit dem rad, da geht das nicht so gut. das gehen geht so gut von selbst, automatisch, da sind genug ressourcen übrig, um den kopf frei zu haben für gedanken und für leere.
ich lebe jetzt "im wald". da geht das gehen noch viel besser. zwischen wiesen und wald, auf waldwegen und forststraßen.
nach lauten tagen, an denen ich fortwährend mit menschen sprechen muss, ihnen fragen stellen muss, ihre antworten aufnehmen muss, ihre beschwerden und ihr leid nicht zu nahe an mich heran lassen darf, genieße ich die ruhe. dass niemand mit mir spricht. dass ich nichts höre als wald und die musik aus meinen kopfhörern.
umso mehr, wenn mich etwas beschäftigt, mich etwas niederdrückt. dann vergehen diese gedanken, alles wird leichter.
durch den kopf gehen lassen
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